Michael Kerawalla
Kompositionen und phantastische Romane

Grafik: Buchcover 'Turoon'

Turoon

Leseprobe 3

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Der Duumar schien sich nicht weiter zu bewegen. Saira und Cherou hielten vor Schreck den Atem an und die Qails spannten ihre Schirme. Dann hörte Saira erneut eine Warnung des Kristallsplitters, doch es war bereits zu spät. Im selben Moment zerriss eine Explosion den Schacht vor ihnen. Der Kristallsplitter konnte gerade noch rechtzeitig ein Prallfeld erschaffen, das die Gruppe vor den umher fliegenden Trümmern und der Druckwelle schützte. Da schwebte der Kopf des Duumars schon in der Öffnung. Seine großen Augen starrten sie wütend an. Sofort gingen die Qails zum Gegenangriff über und schossen zwei kräftige Entladungen auf den Duumar. Der wurde nach hinten geschleudert, was den Qails die Möglichkeit verschaffte, die enge Röhre zu verlassen. Der Duumar baute blitzschnell einen Schutzschirm um sich herum auf, so dass die weiteren Attacken der Qails daran wirkungslos verpufften. Im Gegenzug schleuderte der Duumar nun den Qails einige heftige Entladungen entgegen, die von diesen jedoch mühelos absorbiert wurden. Die Qails wechselten die Taktik, in dem sie nun hoch gebündelte Lichtstrahlen auf den Duumar richteten. Diese durch­drangen dessen Schutzschirm und versengten die Haut des Duumars. Der schrie vor Schmerzen auf, stieß sich ab und wollte sich auf die Qails stürzen. Doch die Qails waren schneller und stoben auseinander, so dass der Angriff des Duumars ins Leere ging. Wieder richteten die 

Qails ihre Lichtbündel auf den Duumar, während der sich aufrappelte. Durch die schmerzhaften Ver­brennungen entglitt ihm die Kontrolle über den Schutzschirm. Saira erkannte ihre Chance und schleuderte einen Energiediskus auf den Duumar. Der durchschlug den Schutzschirm und traf den Duumar genau am Kopf. Einen Moment später brach er bewusstlos zusammen. Die Qails stürzten sich auf den wehrlosen Körper und pumpten ihn voller Gift, so dass der Duumar kurze Zeit danach seinen letzten Atemzug tat.
»Musstet ihr ihn denn gleich töten?« rief Saira entsetzt, als die Qails von dem Kadaver abließen.
»Wir können nicht riskieren, dass er die anderen Duumars warnt!« erklärte Thorl knapp.
»Wir sollten von hier verschwinden!« warf Cherou ein. »Der Lärm ist bestimmt nicht unbemerkt geblieben.«
»Dann folgt uns!« rief Ravar und wollte schon den Gang entlang schwimmen, als Cherou ihn noch einmal zurückhielt.
»Wäre es nicht besser, weiter durch die Versorgungsröhren zu schwimmen?« fragte Cherou.
»Auf keinen Fall!« entgegnete Silgai. »Wenn sie uns nochmal in der Röhre angreifen, sind wir verloren.« 

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