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Michael
Kerawalla
hat mit »Turoon« einen spannenden Fantasy-Roman
geschrieben, einen Mystery-Thriller, der es in sich hat: Spannung und
Action, Intrige und Hinterhalt, Gefühl und Leidenschaft, Magie
und Mystik. Aus diesen Ingredienzien webt er ein
farbenprächtiges Epos, das es mit großen Bestsellern
dieses beliebten Genres aufnehmen kann. Sein
»Turoon« aber begibt sich in vollkommenes Neuland.
Zu Beginn des dritten Jahrtausends nach Christi Geburt scheint uns der
Mond näher zu sein als ein großer Teil unserer
irdischen Welt... die weithin unerforschten Tiefen der Ozeane unseres
Planeten. Wir stehen vor dem Sprung ins All... und kennen die eigenen
Meere noch nicht wirklich.
Vom Planeten Wuun wird das Velbenmädchen Saira aus ihrem
sorgenlosen Leben gerissen und auf die Wasserwelt Turoon verschleppt.
Nach einer Umwandlung in ein Tiefseewesen soll sie für den
Rest ihres Lebens als Sklavin in einer Mine schuften. Entsetzt erlebt
sie die stumpfsinnige Arbeit der Sklaven, ihre alltägliche
Unterdrückung durch grausame, ja sadistische Wächter.
Macht haben bedeutet für sie genussvolle Erniedrigung der
ihnen ausgelieferten Schwächeren. Saira bäumt sich
gegen ihr scheinbar unvermeidliches Schicksal auf. Mit ihrem Ausbilder
Cherou gelingt ihr die Flucht. Doch wird es so etwas wie eine Rettung
geben? Oder flieht sie nur in eine noch schlimmere, härtere
Zukunft... die vielleicht in
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in
einer
Apokalypse, im Ende der Welt kulminiert?
Michael Kerawalla beherrscht die Klaviatur des Mysteryschreibers
perfekt. Er nimmt uns mit in die Heimat Sairas. Wir folgen der
angehenden Magierin in eine fremde Welt, in die sie verschleppt wird...
in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Wir
sympathisieren mit Saira, wir bangen und hoffen mit ihr. Ist es die
Fabulierkunst Michael Kerawallas, die uns fesselt... die uns von Seite
zu Seiten hasten lässt? Zweifelsohne verfügt der
Autor über großes Talent, uns Sairas Abenteuer
förmlich hautnah miterleben zu lassen.
Das allein ist es nicht, was uns »Turoon« nicht aus
der Hand legen lässt. So exotisch-fremdartig die Welt Turoons
auch zu sein scheint... irgendwo ist sie auch vertraut. Und in der Tat:
Unser blauer Planet Erde ist im weitesten Sinne auch so ein
Wasserplanet. Das Leben entstand im Wasser, bevor es an Land ging.
Unsere frühesten Vorfahren lebten im
»Urozean«. In den packenden Beschreibungen der
fernen Welt erkennen wir immer wieder... auch unseren Heimatplaneten.
Wie nie zuvor werden aktuelle Probleme unserer Meere und somit des
Lebens auf Planet Erde in so spannender und im besten Sinne
unterhaltsamer Weise beschrieben: die
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